Für viele Geschäftsleute ist GLS ein zuverlässiger Logistikpartner für nationale und europäische Sendungen. Wenn jedoch ein Paket verloren geht, gestohlen oder beschädigt wird, kann die Frage der Entschädigung schnell zu einem Hindernislauf werden. Ist die von GLS angebotene Versicherung ein echter Schutz oder nur die Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen?
Der Strategieleitfaden 2025 geht über die allgemeinen Geschäftsbedingungen hinaus. Er führt tief in das Herz des GLS-Entschädigungssystems, um die tatsächliche Funktionsweise, die extrem niedrigen Höchstgrenzen, die strengen Fristen und das Beschwerdeverfahren zu enthüllen. Durch die Gegenüberstellung mit einer spezialisierten und unabhängigen Lösung wie Claisy geben wir Ihnen die Schlüssel zu einer fundierten Entscheidung und zum wirksamen Schutz Ihres Unternehmens an die Hand. Sie können auch unseren Vergleich der Paketversicherungen der Spediteure 2025 und die gesamte Enzyklopädie zum Thema Ad Valorem mit der Analyse von CMS-Angeboten und Logistiklösungen finden.
Die Funktionsweise des GLS-„Schutzes“: keine Versicherung, sondern lediglich eine gesetzliche Entschädigung
Dies ist der grundlegende Punkt, den es zu verstehen gilt: GLS bietet keine optionale, integrierte Ad-Valorem-Versicherung an. Der einzige "Schutz", der in ihren Dienstleistungen enthalten ist, ist die gesetzlich vorgeschriebene pauschale Grundentschädigung.
Es handelt sich also nicht um eine Versicherung für den tatsächlichen Wert Ihrer Ware, sondern um das minimale gesetzliche Haftungsniveau, das GLS im Falle eines nachgewiesenen Fehlers ihrerseits zu decken bereit ist.
- Für nationale Sendungen: Die Haftung ist auf 23 € pro fehlendem oder beschädigtem Kilogramm Bruttogewicht begrenzt, bis zu einer Gesamtobergrenze von 690 € pro Paket.
- Für internationale Sendungen: Die Haftung wird durch das CMR-Übereinkommen diktiert, d. h. 8,33 SZR (ca. 10 €) pro Kilogramm.
Für einen leichten Gegenstand von hohem Wert (ein Smartphone, ein Schmuckstück, ein Luxusgut ...) ist diese auf dem Gewicht basierende Entschädigung also dramatisch unzureichend.
Obergrenzen und Bedingungen: kaum Schutz für Berufstätige
Das Entschädigungsmodell von GLS ist ein großes Risiko für jedes Unternehmen, das Waren im Wert von mehr als einigen Dutzend Euro versendet.
Konkretes Beispiel:
Sie versenden ein neues Smartphone mit einem Gewicht von 200 g und einem Wert von 1 200 € nach Frankreich. Das Paket wird von GLS verloren.
- Berechnung der Entschädigung: 23 € x 0,2 kg = 4,60 €
- Ihr trockener Verlust: 1.195,40 €.
Dieses System macht den Versand jeglicher Wertgegenstände ohne externe Versicherung äußerst riskant.
Der Beschwerdeweg: ein strenger Prozess und ungewisse Fristen
Um eine Entschädigung von GLS zu erhalten, muss ein strenges Verfahren eingehalten werden, das nicht zu 100 % in Atlas integriert ist.
- Der Beschwerdeprozess: Die Beschwerde muss vom Absender (dem Inhaber des GLS-Kontos) über seinen Kundenbereich oder per Einschreiben eingereicht werden. Es gibt kein modernes und transparentes Nachverfolgungsportal für die Bearbeitung der Streitigkeit.
- Die strengen Fristen : Sie müssen sehr kurze Fristen einhalten, damit Ihr Antrag zulässig ist. Jede Nichteinhaltung führt zu einer automatischen Ablehnung
- Entschädigungsfrist: Die Frist für die Erstattung ist nicht garantiert. Sie hängt von der Dauer der internen Untersuchung ab, die GLS durchführt, um seine eigene Haftung festzustellen. In der Praxis kann dieser Prozess von mehreren Wochen bis zu mehreren Monaten dauern. GLS ist hier Richter und Partei
Vergleich GLS vs. Claisy: Das gesetzliche Minimum gegen den maximalen Schutz
Das Entschädigungsmodell von GLS mit einer echten Ad-Valorem-Versicherung wie Claisy in Relation zu setzen, offenbart eine Welt der Diskrepanz.
Die Ad-Valorem-Angebote Von GLS... Was für ein Labyrinth
GLS-Versicherungsgebühren, Höchstgrenzen und Bedingungen nach Land: Der ungewöhnliche Vergleich
Hier beginnt das Labyrinth. Das Versicherungsangebot von GLS ist von Land zu Land radikal unterschiedlich.
Die Fragmentierung der Tarifangebote für GLS-Versicherungen stellt für einen in Europa retailer ein erhebliches operatives Risiko dar. Die Notwendigkeit, für jeden Markt unterschiedliche Versicherungsregeln zu verwalten, führt zu einer administrativen Komplexität, die Zeit und Geld kostet. Dies ist ein perfektes Beispiel für eine Reibung, die das Wachstum beeinträchtigt.
GLS-Schadensverfahren: Ein Prozess mit variabler Geometrie
Die Meldung eines Schadensfalls bei GLS hängt ebenfalls von Ihrem Versandland ab und nicht von GLS Atlas.
- In Italien ist der Prozess relativ integriert und digitalisiert, mit klaren Optionen, die beim Versand unter Verwendung des deklarierten Wertes über GLS abgeschlossen werden können.
- In Frankreich ist der Abschluss einer Ad-Valorem-Versicherung ein manueller Vorgang. Sie muss im Vorfeld in Ihrem Geschäftsvertrag ausgehandelt werden und jede Wertsendung muss oftmals speziell deklariert werden. Es gibt keine "Ein-Klick"-Option im Backoffice und bleibt bei einem deklarierten Wertmodell.
- In Belgien und den Niederlanden folgt das Verfahren im Allgemeinen dem deutschen Modell, mit einer zugänglicheren Ad-Valorem-Option, aber oft niedrigeren Höchstgrenzen als in Italien
In jedem Fall müssen Sie ein vollständiges Dossier einreichen: Einzahlungsbeleg, Kaufrechnung, die den Wert belegt, Fotos der Verpackung und der Schäden.
💡 Wichtige Informationen zur GLS-Versicherung
Der gleiche Schadenfall mit GLS kann kosten:
- Italien: 20 Tage + max. 2.500 € → „akzeptable” Erfahrung
- Frankreich: 70 Tage + 23 €/kg → „frustrierende” Erfahrung
- Belgien: 45 Tage + max. 750 € → „begrenzte” Erfahrung
- Deutschland: 55 Tage + Einsprüche → „Starre“ Erfahrung
Mit einer einheitlichen Versicherung wie Claisy:
- ⚡ Alle Länder: 48 Stunden + max. 100.000 €
- 🌍 Gleicher Prozess in Frankreich, Italien, Belgien und Deutschland
- 🎯 Vollständige Unabhängigkeit von den nationalen GLS-Prozessen
Alternative zur GLS-Versicherung: Verbinden Sie Claisy in weniger als 5 Minuten
Die wahre Macht der Automatisierung liegt in der nativen Integration. Claisy stellt eine echte Alternative zur GLS-Versicherung dar und lässt sich direkt an die Tools anschließen, die Ihr Geschäft steuern: Shopify, Prestashop, WooCommerce, .... Was ist das Ergebnis? Keine Mühe, kein Vergessen, eine perfekte Deckung für 100% Ihrer Sendungen und eine erfolgreiche Deckung mit Claisy, ohne Ihre GLS-Gewohnheiten zu ändern.
Fazit: Von Komplexität zu Klarheit – entscheiden Sie sich für Effizienz
Die kompromisslose Feststellung
Sich im GLS-Versicherungssystem von 2025 zurechtzufinden bedeutet, eine fragmentierte Realität zu akzeptieren, die sich direkt negativ auf Ihre Rentabilität auswirkt:
- 🇮🇹 In Italien: 20 Tage Wartezeit, um maximal 2.500 € zu erhalten
- 🇫🇷 In Frankreich: 70 Tage, um 23 € pro kg zu erhalten (d. h. 69 € für ein 3 kg schweres Paket im Wert von 800 €)
- 🇧🇪 In Belgien: 45 Tage mit einer festen Obergrenze von 750 €
- 🇩🇪 In Deutschland: 55 Tage und systematische Proteste
Unsere drei Fallbeispiele belegen dies:
- Der retailer : 630 € Gesamtkosten für 27 € Entschädigung
- Der italienische Juwelier: 2.800 € Verlust + 1.200 € Anwaltskosten trotz Safe Plus
- Der Industriehändler: 1.350 € Verlust bei vollständiger Ablehnung durch GLS
Warum diese Komplexität existiert
GLS ist in erster Linie ein Transportunternehmen und kein Versicherer. Seine Priorität liegt darin, Pakete zu befördern und nicht Schäden zu ersetzen. Die Versicherungsangebote sind:
- Fragmentiert, da von autonomen nationalen Tochtergesellschaften verwaltet
- Begrenzt, da sie auf die Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen ausgelegt sind
- Defensiv, da GLS bei der Bewertung Richter und Partei zugleich ist
Das ist keine Böswilligkeit, sondern eine strukturelle Unvereinbarkeit zwischen dem Beruf des Transportunternehmers und dem des Versicherers.
Die Lösung: Transport und Versicherung trennen
Die besten retailers haben es verstanden:
- Sie nutzen GLS Atlas für das, was es gut kann: Transportieren.
- Sie nutzen eine Spezialversicherung für das, was GLS nicht leisten kann: den tatsächlichen Wert schützen.
Mit Claisy finden Sie den Weg aus dem Labyrinth:
- ✅ Ein einziger Vertrag für ganz Europa (Frankreich, Italien, Belgien, Deutschland usw.)
- ✅ Ein einziger Meldeprozess, unabhängig von Herkunft/Bestimmung
- ✅ Nur eine Frist: 48 Stunden Bearbeitungszeit garantiert
- ✅ Ein einziger Höchstbetrag: 100.000 € (gegenüber 750 € bis 2.500 € bei GLS)
- ✅ Eine einzige Schnittstelle: einheitliches mehrsprachiges Dashboard
Konkretes Ergebnis:
- Der retailer hätte 630 € gespart und seinen Kunden behalten.
- Der Juwelier hätte seine 2.800 € innerhalb von 48 Stunden ohne Rechtsstreit zurückerhalten.
- Der Industriehändler hätte die Kundenstrafe in Höhe von 500 € vermieden.
Sie versenden weiterhin mit GLS, aber sicher
Was Sie behalten:
- Die (oft wettbewerbsfähigen) Transporttarife von GLS
- Ihr Konto und Ihre Historie auf GLS Atlas
- Ihre bestehenden technischen Integrationen
- Das europäische GLS-Netzwerk
Was Sie optimieren:
- Echter Schutz Ihrer Waren
- Entschädigungsfristen um das Zehnfache verkürzt
- Radikale administrative Vereinfachung
- Völlige Sorglosigkeit
